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Geschichte

 

Bereits zum 50. Mal findet 2013 in Mondfeld offiziell der Faschingsumzug statt. Eigentlich ist der Fasching in Mondfeld viel älter als 50 Jahre, da aber aus früheren Jahren die Aufzeichnungen fehlen werden die Geburtstage des „Möfelder Faschings“ eben erst seit den Umzügen ab 1963 gezählt.

„Angefangen hat alles mit einer Stammtischlaune im Wirtshaus“, erfährt man vom heutigen Sitzungspräsidenten Günter Zenefels. So beschlossen die Mondfelder einen Faschingsumzug nach Wertheim zu machen, da Wertheim zwar eine Fremdensitzung, jedoch keinen Umzug hatte. Im Jahr 1963 wurde kurzerhand an Fasching in Mondfeld eine Runde durch das Ort gedreht, dann ging es zunächst nach Bestenheid. In der Gaststätte „Neue Heimat legte man eine närrische Rast ein, dann ging die Fahrt weiter nach Wertheim. Am Marktplatz dauerte der Aufenthalt etwas länger bevor es wieder zurück nach Mondfeld ging. Dort ließ man den angebrochenen Tag in den örtlichen Gasthäusern ausklingen. „Wir feierten 2007 offiziell den 44. Umzug durch Mondfeld und fürs närrische Jubiläum hatten wir uns etwas besonderes einfallen lassen“, erzählte Günter Zenefels. Der Sitzungspräsident ist schon seit Jahrzehnten faschingsverrückt und hat selbst ein Archiv mit Zeitungsausschnitten und Dokumenten über die Geschichte des Faschings in Mondfeld. Bereits Ende der 50er Jahre setzte sich ein Stammtisch, sowie die örtlichen Vereine zusammen um die ersten Umzüge  nach dem Krieg zu planen. Im Gegensatz zu heute, war dies nur für die Kinder gedacht. Nach diesen improvisierten Anfängen, ging man später ganz strategisch ans Planen. Als Urväter des Faschings darf man Ehrenbürger Walter Schmitt, Egon Seyfried und Wolfgang Heinzelmann bezeichnen. Das erste Prinzenpaar war ein Kinderprinzenpaar. Luise und Rita Schmitt führten  1965 den großen Umzug an. Bereits damals war eine Alterweibermühle die Attraktion. Von nun an folgte Schritt für Schritt der Aufbau eines Vereines. Die Maintalhalle existierte damals noch nicht, so feierte man nach den Umzügen im Gasthaus zur „Kanne“, dem „Anker“ oder im „Weißen Rössel“. Natürlich waren damals alle anderen Aktiven aus den örtlichen Vereinen wie Sportverein, Fischerverein, sowie die Feuerwehr mit eingebunden. Als im Jahr 1973 die damalige Mehrzweckhalle fertig gestellt war, fand dort der erste bunte Abend statt. 1974 wurde die Faschingsgesellschaft Mondfeld offiziell ins Vereinsregister eingetragen. Als erster Sitzungspräsident sorgte Wolfgang Heinzelmann dafür, dass neben dem Prinzenpaar auch eine Garde mit ins Faschingstreiben mit eingebunden wurde. Nach ihm regierte Egon Seyfried die Mondfelder Narren und seit mittlerweile 24 Jahren lenkt Günter Zenefels das Narrenschiff.

Erste Motivwagen wurden Anfang der 70 er Jahre für den Umzug am Faschingssonntag gebaut. So wurde 1970 die erste Mondlandung glossiert und sogar ein Mondfahrzeug fuhr beim Umzug mit. Der Bau der heutigen Maintalhalle brachte nun den erhofften Durchbruch und in den folgenden Jahren häuften sich die Aktivitäten der FGM. Auch bei den Grünenwörter Füchsen, die in den in den 80er Jahren ebenfalls einen Umzug veranstaltete fuhren die Faschingswagen aus Mondfeld noch einmal mit. Man ließ es sich nicht nehmen und fuhr sogar mit dem Bulldog und Anhänger nach Rauenberg um dort auch noch dabei zu sein. Ihrem Ruf als Faschingshochburg bewiesen die Mondfelder Narren vor allem Mitte der 80er Jahre. „Damals gab es über 40 Zugnummern und rund 5000 Zuschauer säumten beim Gaudiwurm die Straßen, blickt Günter Zenefels zufrieden zurück.

Verfasser: Günter Herberich

 

 

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